Zurück aus der Elternzeit

Heute melde ich mich zurück aus der Elternzeit, meinem Start in ein ganz neues Leben.

Es war eine wunderbare Zeit, aber nun freue ich mich darauf wieder in der Praxis zu sein.

Es war genau, wie es alle vorhersagten – ein Kind verändert ALLES. Ohne meine Heilpraktikerin hätte ich das Ganze sicher nicht so gut – und gesund - überstanden. Sie hat mich akupunktiert, wenn ich vor Müdigkeit kaum noch stehen konnte und damit Energien aktiviert. Sie hat sich meinem Rücken angenommen, wenn ich beim Stillen mal wieder krumm und schief gesessen habe und dadurch Rückenschmerzen hatte. Sie hat mir Rezepte für Kraftsuppen gegeben, wenn mein Immunsystem Unterstützung brauchte oder ich einfach erschöpft war – auch die Ernährung nach den 5 Elementen hat mir sehr durch die Stillzeit geholfen.

Aber auch ohne ein Baby ;) ist der Winter für unser Immunsystem eine große Herausforderung.

Oder haben Sie sich vorgenommen, im neuen Jahr ein paar Kilo zu verlieren?

Ich freue mich darauf, Sie zu unterstützen!

Schwanger! Und nun?

Nach dem positiven Schwangerschaftstest oder dem ersten Termin beim Gynäkologen findet man sich als „Erst-Schwangere“ in einer ganz neuen Welt wieder. Frauen, die zum zweiten oder dritten Mal schwanger sind, haben den Vorteil dass sie ungefähr wissen was auf sie zukommt. Aber beim ersten Mal hat man neben den Stimmungsschwankungen und körperlichen Veränderungen auch mit vielen Fragezeichen über dem Kopf zu kämpfen. Außer den üblichen Vorsorgeterminen und Untersuchungen möchte man seinem Baby natürlich auch schon vor der Geburt ganz viel Gutes tun. Das Angebot ist vielfältig. Neben Rückengymnastik, Bauchtanz oder Pilates für Schwangere  gibt es einen bunten Strauß an sportlichen Betätigungsmöglichkeiten, Entspannungstechniken, Massagen, und und und. Jede Schwangere kann hier das passende für sich wählen.

Ich selbst habe einiges unternommen, um diese Zeit möglichst bewusst zu erleben und so schön als möglich für mich zu gestalten – ich habe mich für Aqua Gymnastik und Schwangerschaftsyoga  entschieden, meine Ernährung nach den 5 Elementen ausgerichtet, die Akupunktur nach der Schwangerschaftsscheibe und zur Verkürzung der Geburt gemacht, eine Heilpraktikerin besucht die eine sanfte therapeutische Massage für Schwangere anbietet, ein Schwangerschaftstagebuch geführt, mit meinem Partner den HypnoBirthing Kurs besucht und die dazugehörigen Entspannungsübungen gemacht, war oft in der Badewanne, habe klassische Musik gehört, Ratgeber verschlungen, ein Babybauch-Fotoshooting gebucht und natürlich haben wir auch einen Geburtsvorbereitungskurs bei einer Hebamme besucht. Das ganze Programm. Klingt erstmal viel. Aber ich habe als das nie als stressig empfunden. Im Gegenteil – je mehr ich mich mit dem Baby in meinem Bauch und der nahenden Geburt beschäftigt habe, desto entspannter wurde ich. Vielleicht macht man das alles nur beim ersten Kind, aber mir hat es geholfen, mich auf den neuen Erdenbürger einzustimmen. Deshalb wollte ich mein Erleben gerne hier teilen und an dieser Stelle ausdrücklich betonen: „Genießt die Zeit!“ :)

 

…und hier noch ein paar nette links zum Thema:

http://www.minimenschlein.de/

http://www.claudia-kneist.com/

HypnoBirthing

Durch meine Arbeit mit Schwangeren und meiner eigenen Schwangerschaft habe ich mich in den letzten Wochen verstärkt mit dem Thema „HypnoBirthing“ beschäftigt.

HypnoBirthing ist eine Geburtsmethode, die in den 80ern von Marie Mongan entwickelt worden ist. Dabei geht es im Endeffekt darum, einen tiefen Entspannungszustand zu erlangen und der Gebärenden somit eine weitestgehend schmerzfreie Geburt zu ermöglichen.

Ich gebe zu, dass ich anfangs skeptisch war. Eine schmerzfreie Geburt klingt einfach zu schön, um wahr zu sein. Aber ich wurde neugierig und habe mich tiefer in das Thema eingelesen.

Marie Mongan  beschreibt in ihrem Buch „HypnoBirthing – Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt“ verschiedene Atemtechniken und Entspannungsmethoden, die es der Frau ermöglichen, sich selbst in eine Art Trance zu versetzen und diese während der Geburt zu nutzen. Sie erklärt des Weiteren, wie sich die Geburtshilfe über die letzten Jahrhunderte entwickelt hat, wie sie die HypnoBirthing Methode ausgearbeitet hat und lässt den Leser an Erfahrungsberichten ihrer Kursteilnehmerinnen teilhaben. Außerdem besteht das Buch zu einem großen Teil  aus Anleitungen zu Atem- und Entspannungstechniken.

Was mir sehr plausibel erschien, waren Marie Mongans Ausführungen zu den Abläufen im Nervensystem bei einer Geburt. Sobald der Körper unter Stress gerät und die Frau Angst empfindet, wird der Sympathikus aktiviert, d.h. alles im Körper steht auf Angriff oder Verteidigung („Fight-or-flight“). Die Durchblutung fokussiert sich auf die Körperteile, die zum Kampf oder zur Flucht benötigt werden, jedoch nicht auf die Gebärmutter. Um die Gebärmutter zu entspannen und zu öffnen, wird der Antagonist des Sympathikus, der Parasympathikus benötigt. Sprich: hat die werdende Mutter Stress, bleibt die Gebärmutter verschlossen. Logisch, dass das Schmerzen verursacht.

Des Weiteren hat mich die Rolle des werdenden Vaters sehr angesprochen. Die Männer werden bei der HypnoBirthing Methode sehr viel mehr involviert, als es bei gängigen Praktiken üblich ist und haben somit die Gelegenheit, ihre Partnerin aktiv zu unterstützen.

Auch haben mich die Formulierungen im HypnoBirthing überzeugt. Statt Worten die Schmerz suggerieren, wird eine weniger wertende, positivere Sprache gewählt. So spricht Frau Mongan z.B. nicht von „Wehen“, sondern von „Geburtswellen“.

Neben der Anleitung zur Selbsthypnose aus dem Buch von Marie Mongan,  gibt es aber auch die Möglichkeit, HypnoBirthing Kurse zu besuchen. Die zertifizierten Trainer erläutern die Methode, erklären Techniken, vermitteln diese tiefgehend und beantworten natürlich auch etwaige Fragen rund um die HypnoBirthing Geburt.

Ich selbst habe bei einer Kollegin in Köln den HypnoBirthing Kurs besucht und kann diesen nur wärmstens weiterempfehlen. Nur das Buch zu lesen, hätte mir persönlich nicht ausgereicht, um die HypnoBirthing Methode zu erlernen. Die Kursleiterin Mura Frey-Balke hat eine sehr persönliche und entspannte Atmosphäre geschaffen, in der wir uns jederzeit gut aufgehoben und rundum informiert fühlten.

http://www.naturpraxis-frey.de/#!hypnobirthing-koeln/ch6a

Wer den Kurs bei einem HypnoBirthing Trainer bucht, bekommt das Buch kostenlos dazu.

Für alle, die sich vorab gerne erst einmal einlesen möchten, hier der link zum Buch von Marie Mongan:

http://www.mankau-verlag.de/verlagsprogramm/besser-leben/mongan-marie-f-hypnobirthing/

 

Frühjahrsmüdigkeit

Das neue Jahr hat quasi gerade erst angefangen und viele Menschen fühlen sich schon jetzt ausgelaugt. Draußen ist es kalt und dunkel, was die Stimmung nicht unbedingt hebt. Der ein oder andere zieht sich die erste Erkältung des Jahres zu.

Dabei ist der Winter ist noch lange nicht vorbei!

Aktuell kämpfe ich gegen den Winter-Blues indem ich sonnige Urlaubsziele suche, einen Lichtblick – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich fühle sie schon kommen – die Frühjahrsmüdigkeit.

Dabei sollte man doch gerade im Frühjahr vor Energie nur so strotzen. Die Sonne lässt sich blicken, die Temperaturen steigen, die Natur rührt sich. Alles in uns schreit: „Auf geht’s! Raus in die Natur! Abenteuer erleben!“ So sollte es jedenfalls sein. Meistens schreit es in mir aber nur: „Ich will aufs Sofa!“

Ein klassischer Fall von Frühjahrsmüdigkeit. Aber woher kommt die?

Der Winter steht in der chinesischen Medizin für Stille und Rückzug. Man hält Ruhe, um Kräfte zu sammeln. Im Optimalfall. Stattdessen ist der Dezember meistens die stressigste Zeit des Jahres. Wir besuchen Weihnachtsfeiern, verbringen Abende auf Weihnachtsmärkten, gehen auf Beutezug nach Geschenken in überfüllte Kaufhäuser. Gipfeln tut das Ganze in einer selbstausgerichteten Familienfeier oder dem Besuch bei Verwandten, was häufig auch nicht ganz stressfrei verläuft.

Und ist das überstanden, drängen wir erneut in die Lebensmittelgeschäfte um uns für den Jahreswechsel einzudecken. Und warum machen wir das? Weil es ja irgendwie auch schön und gesellig ist.

Was hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Frische Luft, Bewegung, eine leichte und fettarme Ernährung, ein gutes (und warmes) Frühstück, ein frühes Abendessen und natürlich ausreichend Schlaf.

…und einfach auch mal auf dem Sofa liegen und Tee trinken. Ganz entspannt. Sich selbst etwas Gutes tun. :)

Was der Tod ändert

Neben all dem Kummer und der Trauer, verarbeitet man den Tod eines geliebten Menschen auch auf rationaler Ebene.

Eines der ersten Dinge die ich getan habe nachdem meine Schwester verstorben ist, war es mich mit meinem Partner hinzusetzen. Wir haben eine Patientenverfügung ausgefüllt, sowie eine Auskunfts- und Unterschriftenvollmacht. Es war schon etwas befremdlich, sich zu überlegen wie lange und ob man in welchem Falle künstlich beatmet oder ernährt werden will usw.

Niemand setzt sich gerne mit der eigenen Sterblichkeit auseinander. Aber Fakt ist: Das Leben endet tödlich. Immer.

Ich bin froh, dass wir uns die Zeit genommen und darüber gesprochen haben. Es beruhigt mich sehr, dass meine Angehörigen wissen, wie sie in meinem Sinne welche Entscheidungen treffen können. Ich habe niedergeschrieben, wie ich meine Beerdigung haben will – wo ich beerdigt werden möchte, ob ich verbrannt werden will, welche Blumen und welche Musik es geben soll. Das zu entscheiden, kann ich meinen Angehörigen abnehmen.

Außerdem habe ich eine Liste mit allen wichtigen Informationen und Kontakten angelegt. Ich habe notiert, wo ich welche Versicherung habe, zu welchem Arzt ich gehe, wer zu informieren ist, usw.

Das hat etwas Zeit in Anspruch genommen. Aber nun haben meine Lieben im Fall des Falles weniger Papierkram und mehr Zeit für die wichtigen Dinge.

 

Zu erfahren, wie schnell ein Leben enden kann, zerstört das Urvertrauen in die Gesundheit des eigenen Körpers. Jedes Zipperlein wird kritisch beäugt. Das kann irritieren, erzeugt aber Aufmerksamkeit dem Körper gegenüber. Ich ernähre mich seit dem Tod meiner Schwester zum Beispiel gesünder, treibe mehr Sport, trinke weniger Alkohol, rauche nicht mehr, usw.

…ach ja – und ich habe meinen Partner gebeten, einen Fahrradhelm bei seinen Radtouren zu tragen. Das war für ihn bisher nicht selbstverständlich. Aber mich beruhigt es, also trägt er ihn freundlicherweise. :)

Vor der Schwangerschaft

Für viele Frauen beginnt die Schwangerschaft erst mit einem positiven Schwangerschaftstest. Manche trauen sich sogar erst sich über ihre Schwangerschaft zu freuen, wenn die ersten 12 „kritischen“ Wochen vorbei sind.

Dabei kann eine geplante Schwangerschaft schon viel früher beginnen, in dem man sich auf die Schwangerschaft vorbereitet. Neben dem Üblichen mit dem Rauchen aufzuhören und Alkohol auf ein Minimum zu reduzieren oder bestenfalls auch ganz wegzulassen, kann man sein „Wasser“ päppeln. Mit Wasser ist hier das Element Wasser gemeint, in welches – neben den Nieren und der Blase – auch die Geschlechtsorgane mit der Gebärmutter und den Eierstöcken gehören.

Warum das Wasser päppeln? Ein starkes Wasser hilft, überhaupt erstmal schwanger zu werden und die Schwangerschaft halten zu können. Natürlich spielen auch die anderen Elemente der chinesischen Medizin hierbei eine Rolle. Das Wasser kann man u.a. mit viel schlafen, wenig Stress und einer dem Element entsprechenden Ernährung unterstützen. Auch der Vater in Spe kann sein Wasser pflegen, da er nicht unbeteiligt ist. ;)

Paare, die erblich vorbelastet sind, können sich mit Akupunktur vor der Schwangerschaft auf energetischer Ebene helfen lassen.

 

Eine Schwangerschaft ist eine ganze besondere Zeit im Leben einer Frau, die sie nur ein, zwei vielleicht drei Mal im Leben erfahren kann. Das sollte man bewusst erleben und genießen. Warum nicht schon vorher damit beginnen?

Tierleid

In meinem Artikel „Warum vegan?“ vom 10. September (http://www.naturheilpraxis-vollbrecht.de/aktuelles/warum-vegan.html) habe ich angekündigt, dass ich auf das Thema Tierleid nochmal eingehen würde. Das möchte ich heute tun.

Beim Schreiben habe ich gedacht: „Eigentlich ist es unfassbar, dass ich diesen Artikel überhaupt noch schreiben muss!“ Wir alle kennen doch die Berichte über Massentierhaltung und Tierversuche. Wir alle wissen, dass Tiere Schmerzen und Emotionen empfinden. Wir halten Hunde und Katze, die wir hegen und pflegen – aber das Leben einer Kuh und eines Schweins ist uns nichts wert. „Nutztiere“ nennen wir sie.  Meist unter grausamen Bedingungen gehalten, mit Antibiotika vollgestopft, auf unnatürlich Art gemästet, verkauft zu Dumpingpreisen, damit wir unser Schnitzel auf den Teller bekommen. Dabei werden wir selber immer fetter, immer kränker. Warum das alles? Einige werden sagen: „Ja, aber ich brauche doch das tierische Eiweiß!“ Nein, braucht man nicht. Es gibt massenhaft Studien, die belegen dass die Geschichten von Mangelerscheinungen und einseitiger Ernährung nicht stimmen.

Und wenn es so wäre, dass jeder nur seinen Sonntagsbraten essen würde, hätten wir das Problem der Massentierhaltung auch nicht. Es sind die unvorstellbaren Mengen von Fleisch, Wurst, Milch, Käse usw., die zum Problem werden. Wenn wir den Konsum wenigstens einschränken (wenn wir ihn schon nicht komplett abschaffen wollen), ginge es unserer Umwelt auch besser. Ressourcenschonung, Klimawandel und Welthunger sind hier die Stichwörter.

Seid nicht ignorant, Jeder noch so kleine Schritt zählt! Informiert euch!

Hier zum Beispiel:

10 unvorstellbar grausame Dinge, die wir Tieren antun!

http://www.peta2.de/web/10_unvorstellbar_grausame.1409.html

Tierversuche

http://www.peta2.de/web/tierversuche.1230.html

Kosmetik ohne Tierversuche

http://www.peta2.de/web/home.cfm?p=1103&swe=1

Mein Aufruf an dieser Stelle: „Unfuck The World”

Systemisches Aufstellen

Systemisches Aufstellen ist eine Methode – unter anderem – Ursachen von Konflikten aufzuzeigen, zu lösen oder auch Mitgefühl für die andere Konfliktpartei zu entwickeln.

Eine Aufstellung läuft in der Regel so ab: Es gibt eine Person, die mit einem Thema in die Gruppe kommt und dieses aufstellen möchte. Dafür werden sog. Stellvertreter gewählt, die von dem Aufstellenden an einem bestimmten Platz im Raum platziert werden. Die Stellvertreter bekommen eine gewisse Rolle im System zugeordnet und fühlen sich in die Rolle hinein. Dadurch kommt ein Prozess in Gang. Jeder Stellvertreter hat die Möglichkeit zu erzählen, wie er sich in diesem System fühlt, was er erlebt. Ein Aufstellungsleiter ist während des gesamten Prozesses  unterstützend zur Seite. Der Aufsteller beobachtet erstmal nur. Eine Besprechung der gesamten Aufstellung findet im Nachgang in der Gruppe statt, moderiert vom Aufstellungsleiter.

Ein Beispiel: Ein junger Mann wurde von seinen Großeltern großgezogen, da seine Mutter ihn sehr früh geboren hat und sich nicht mit der Mutterrolle identifizieren konnte. Der Vater hat sich mit Bekanntwerden der Schwangerschaft verabschiedet. Somit wurde entscheiden, ihn im Hause der Großeltern unterzubringen. Der Mann ist das Gefühl, nicht gewollt zu sein, nie losgeworden. Über die Umstände, die zu dieser Entscheidung geführt haben, wurde in diesem Familienkonstrukt nicht offen gesprochen. Also hat sich der Mann für eine Familienaufstellung entschieden.

Er hat im Rahmen der Aufstellung jemanden gebeten, als Stellvertreter seiner Mutter, seiner Großmutter und auch des Großvaters zu agieren. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, hat er seit der Aufstellung ein großes Verständnis für die damalige Situation seiner Mutter entwickelt und konnte die Umstände endlich annehmen.

Außer einer Familie kann man aber eigentlich alles aufstellen, was man möchte – eine Beziehung zwischen Kollegen, einen Freundeskreis, Mitglieder einer Patchworkfamilie uvm. Es muss sich nicht immer um Personen handeln, man kann auch Räume, Möbel, Häuser, Entscheidungen oder auch Krankheiten aufstellen. Hier könnte man Stellvertreter für den Kranken wählen, für seine Angehörigen, für einen Arzt, usw.

Systemisches Aufstellen ist eine sehr effektive Methode, da man eine Situation mit Abstand zu betrachten kann. Das hilft Prozesse zu erkennen, was nicht möglich ist, wenn man zu sehr involviert ist.

 

In Köln und Umgebung kann ich Christa Steinhauer empfehlen, die mich sehr liebevoll und mit viel Lebenserfahrung während einer Aufstellung begleitet hat:

http://christasteinhauer.de/

Ernährung nach den 5 Elementen

In der alten chinesischen Heilkunst ist es üblich, Genesungsprozesse mit der richtigen Ernährung zu unterstützen, bzw. sich so zu ernähren, dass man erst gar nicht krank wird. Neben Lebensmitteln werden hierzu auch Kräuter verwendet. Erst wenn die Ernährung nicht mehr ausreichend zum Wohlbefinden beiträgt, wird zur Akupunktur gegriffen.

Das Prinzip dahinter ist, dass alle Nahrungsmittel den Elementen zugeordnet werden: Lebensmittel, die zum Holz gehören, welche die dem Feuer zugeteilt sind usw. (Wer noch einmal nachlesen möchte – Infos zu den Elementen gibt es hier: http://www.naturheilpraxis-vollbrecht.de/was-ist-tcm-der-praxis/). Außerdem werden die Nahrungsmittel verschiedenen Thermiken, Geschmäckern und Energierichtungen zugeordnet. Es gibt also Lebensmittel, deren Energierichtung aufsteigend oder absteigend ist, deren Geschmack ein bestimmtes Element unterstützen oder die eine thermische Wirkung auf den Organismus haben.  Wenn ich zum Beispiel jemand bin, der schnell friert und oft kalte Füße hat, sollte ich Lebensmittel mit einer kühlenden Wirkung meiden und eher zu solchen greifen, die erwärmend wirken. Habe ich aber eine Entzündung im Körper und nehme Lebensmittel zu mir, die Hitze erzeugen, werden meine Entzündungssymptome unter Umständen heftiger.  Migräne kann zum Beispiel ebenfalls durch ein energetisch unpassendes Lebensmittel ausgelöst werden. Ich kann also ganz einfach mit dem richtigen Essen auf körperliche Symptome  einwirken – Energie bewegen, Kälte und Hitze ausgleichen, Organe stärken oder Verdauungsblockaden lösen. Und das mit all den Lebensmittels, die wir täglich zu uns nehmen. Man muss nur wissen, welches Lebensmittel in welches Element gehört und was wie wirkt.

Neben dem Griff zum passenden Gemüse oder Getreide, achtet man in der 5-Elemente-Küche auch darauf, in jeder Mahlzeit einen Bestandteil aus jedem Element zu verarbeiten. Um ein Beispiel zu nennen: Wenn ich Kürbissuppe koche, nehme ich neben dem Kürbis (Erde) ein wenig frischen Ingwer (Metall), Salz (Wasser), Petersilie (Holz) und etwas Kurkuma (Feuer). Und schon habe ich eine Mahlzeit, die alle fünf Elemente beinhaltet. Es ist einfach, seine Mahlzeiten den 5 Elementen entsprechend zu kreieren. Wer sich allerdings seiner Konstitution entsprechend ernähren möchte, um Krankheitssymptome verringern zu können oder abzunehmen, wird nicht umhin kommen, eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.

Generell wird in der chinesischen Ernährungslehre empfohlen, alles gekocht zu essen und wenig Rohkost zu sich zu nehmen, da der Körper weniger Energie zur Verwertung aufbringen muss.

Für alle, die sich gerne tiefer in die Materie einlesen und Rezepte probieren möchten, kann ich folgende Bücher empfehlen:

  • „Ernährung nach den Fünf Elementen“ von Barbara Temelie
  • „Das Fünf Elemente Kochbuch: Die praktische Umsetzung der Chinesischen Ernährungslehre für die westliche Küche“ von Barbara Temelie und Beatrice Trebuth

http://barbaratemelie.de/buecher/

Vegane Anfängerfehler

Viele Menschen die sich entscheiden, vegan zu leben, nehmen dadurch ab.

Ganz ehrlich? Ich nicht. Ich habe zugenommen seit ich mich vegan ernähre. Ich konnte es selber nicht fassen. Vegane Ernährung und zunehmen? Wie geht das denn?

Google hat mir versichert – das geht! Ich bin nicht alleine.

Sich vegan zu ernähren bedeutet nicht automatisch, sich kalorienarm zu ernähren. Man greift vermehrt zu Kohlenhydraten. Vegane Brotaufstriche sind oft reich an Fetten. Ich habe im Sommer mit der veganen Ernährung angefangen und habe oft Sojagrillwürstchen, vegane Grillsteaks usw. gegessen. Die sind auch recht gehaltvoll. Ebenso Nüsse, Avocados und Produkte wie Cashew-, Mandel- oder Sesammus strotzen vor Fett. Natürlich sind sie trotzdem gesund – man sollte sie nur in Maßen einsetzen.

Mein Fehler war außerdem, dass ich angefangen habe, Lebensmittel zu kaufen (und natürlich auch zu essen) die ich sonst nie gekauft habe – nur weil sie vegan waren. Oreo-Kekse und Manna-Waffeln zum Beispiel. Sehr lecker – keine Frage. Aber nichts für die schlanke Linie. ;)

Also, macht nicht denselben Fehler wie ich – immer noch mal schauen, welches Produkt wie viel Fett und Zucker hat. Brotaufstriche macht man am besten selber. Es gibt tolle Rezepte in veganen Blogs. Bevorzugt natürliche Produkte wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Dinkel, Hafer – was auch immer euch schmeckt! Dann kann nicht viel schiefgehen.

Und ganz ehrlich? Dann habe ich halt zugenommen. Wenn ich dafür dazu beitrage, Tierleid zu mindern, ist es das wert. Dann mache ich halt mehr Sport. Auch nicht verkehrt. ;)

Hier noch ein schöner link zum Thema „11 Fehler, die jedem Veganer schon mal passiert sind“:

http://www.peta2.de/web/11_fehler_die_jedem.1423.html