Frühjahrsmüdigkeit

Das neue Jahr hat quasi gerade erst angefangen und viele Menschen fühlen sich schon jetzt ausgelaugt. Draußen ist es kalt und dunkel, was die Stimmung nicht unbedingt hebt. Der ein oder andere zieht sich die erste Erkältung des Jahres zu.

Dabei ist der Winter ist noch lange nicht vorbei!

Aktuell kämpfe ich gegen den Winter-Blues indem ich sonnige Urlaubsziele suche, einen Lichtblick – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich fühle sie schon kommen – die Frühjahrsmüdigkeit.

Dabei sollte man doch gerade im Frühjahr vor Energie nur so strotzen. Die Sonne lässt sich blicken, die Temperaturen steigen, die Natur rührt sich. Alles in uns schreit: „Auf geht’s! Raus in die Natur! Abenteuer erleben!“ So sollte es jedenfalls sein. Meistens schreit es in mir aber nur: „Ich will aufs Sofa!“

Ein klassischer Fall von Frühjahrsmüdigkeit. Aber woher kommt die?

Der Winter steht in der chinesischen Medizin für Stille und Rückzug. Man hält Ruhe, um Kräfte zu sammeln. Im Optimalfall. Stattdessen ist der Dezember meistens die stressigste Zeit des Jahres. Wir besuchen Weihnachtsfeiern, verbringen Abende auf Weihnachtsmärkten, gehen auf Beutezug nach Geschenken in überfüllte Kaufhäuser. Gipfeln tut das Ganze in einer selbstausgerichteten Familienfeier oder dem Besuch bei Verwandten, was häufig auch nicht ganz stressfrei verläuft.

Und ist das überstanden, drängen wir erneut in die Lebensmittelgeschäfte um uns für den Jahreswechsel einzudecken. Und warum machen wir das? Weil es ja irgendwie auch schön und gesellig ist.

Was hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Frische Luft, Bewegung, eine leichte und fettarme Ernährung, ein gutes (und warmes) Frühstück, ein frühes Abendessen und natürlich ausreichend Schlaf.

…und einfach auch mal auf dem Sofa liegen und Tee trinken. Ganz entspannt. Sich selbst etwas Gutes tun. :)

Svea Vollbrecht

Meinen Weg zur Naturheilkunde betrat ich als Jugendliche, als ich selbst zum ersten Mal bei einer Heilpraktikerin war, mich mit Astrologie befasste und Seminare über transpersonale Psychologie besuchte. Doch erst Jahre später entschied ich, Heilpraktikerin zu werden - als der Wunsch, etwas "Sinnvolles" mit meinem Leben anzufangen, immer stärker wurde. > mehr über mich

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Über Svea Vollbrecht

Meinen Weg zur Naturheilkunde betrat ich als Jugendliche, als ich selbst zum ersten Mal bei einer Heilpraktikerin war, mich mit Astrologie befasste und Seminare über transpersonale Psychologie besuchte. Doch erst Jahre später entschied ich, Heilpraktikerin zu werden - als der Wunsch, etwas "Sinnvolles" mit meinem Leben anzufangen, immer stärker wurde. > mehr über mich